Auszug aus der Chronik des SV Mochenwangen 1920: Im Frühjahr Gründung als Turn- und Spielvereinigung Mochenwangen, als einer der ersten Fussballvereine auf dem Dorf - zum Auswärtsspiel in Ostrach fährt die Mann- schaft mit Heuwagen und Pferdegespann. Die ersten Jahre sind geprägt vom Ringen um Anerkennung und ständiger Sportplatzsuche, neun Standorte bis 1935. Unbeugsamer Pioniergeist, die Unterstützung durch die Papierfabrik und die Bahnhofhaltestelle an der Strecke Ulm - Friedrichshafen waren wesentliche Standortvorteile, die auch die erste Krise im Inflationsjahr 1923 überwinden halfen. 1925/1926: Aufstieg in die Gauliga Oberschwaben als erster grosser sportlicher Erfolg. Trotz Wiederabstieg folgt erste Blütezeit mit dem Wiederaufstieg 1929/1930. 1930/1934: In Mochenwangen gibt es durch die "Deutsche Jugendkraft" (DJK) Konkurrenz - Konflikte 1935/1937: Der Kampf ums Überleben während der Gleich- schaltung führt zum Ende der TuSpV. 1938: Neugründung als Sportverein Mochenwangen unter dem Dach der R.B.f.L. - 1940 Gründung einer Damenmann- schaft. Im 2.Weltkrieg Ende des Spielbetriebes. Die Hälfte der Spieler fällt im Feld. 1946: Wiederaufnahme des Spielbetriebes unter Aufsicht der Franzosen vorläufig als Spielvereinigung. Tauschhandel und Konflikte mit der Besatzungsmacht prägen das Ge- schehen. 1947: Wiedergründung als Sportverein Mochenwangen (SVM) Verstärkung durch Vertriebene 1948: Gesellschaftliche Anerkennung durch Straßenfasnet, Theateraufführungen und Ausflugsfahrten. 1950: Das 30-jährige Jubiläum wird mit einem Festzug und einem Pokalturnier groß gefeiert. 1951/1965: Der SVM als "Fahrstuhlmannschaft" zur A-Klasse. 1967: Gewinn des Bezirkspokals. 1975: Bau der vereinseigenen Sportgaststätte - Erweiterung mit Einbau von Dusch- und Umkleideräumen 1995/1996. 1977: Gewinner des 1.Schussenpokalturnieres in Baien- furt - Beginn des sportlichen Aufstiegs. 1978: Der SV Mochenwangen wird Meister der Kreis- klasss A und steigt in die 2. Amateurliga auf. 1982: Der SV Mochenwangen erkämpft sich die Meister- schaft und steigt in die Württ. Verbandsliga auf - Abstieg schon nach einem Jahr in die Landesliga, der SVM hält sich achtbar. 1996: Der SV Mochenwangen wird Landesligameister und steigt erneut in die Württ. Verbandsliga auf, wo er sich bis ins Jahr 2000 glänzend schlägt. 2001 steigt er allerdings in die Bezirksliga ab. 2003: Der SV Mochenwangen richtet nach 1978 zum zwei- ten Mal das Schussenpokalturnier aus. zurück |
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